Fahrrad-Leasing für Arbeitnehmer/innen und Selbständige

Arbeitnehmer können ein Fahrrad oder Pedelec über Ihren Arbeitgeber kostengünstig leasen. Das geschieht in Form einer sogenannten "Barlohnumwandlung" und ist meistens steuer- und sozialabgabefrei. Auch Selbständige und Freiberufler/innen können von den steuerlichen Vorteilen profitieren.

Für Arbeitnehmer/innen: So leasen Sie Ihr Dienstrad über den Arbeitgeber

Nachdem Sie sich ihr Wunschrad ausgesucht haben, schließen Sie mit der Leasingfirma einen Rahmenvertrag über 36 Monate Laufzeit. Ob Sie sich ein E-Bike, Pedelec oder ein anderes Fahrrad aussuchen, spielt dabei keine Rolle.
Der Kaufpreis wird nun in Monatsraten beglichen. Der Arbeitgeber überlässt Ihnen das Dienstrad per Überlassungsvertrag als Sachlohn zur beruflichen und privaten Nutzung. Dafür verzichten Sie für die Dauer des Vertrages auf einen kleinen Teil Ihres Bruttogehalts.
Die Leasingrate wird im Rahmen der "Barlohnumwandlung" monatlich steuerbegünstigt von Ihrem Bruttogehalt abgezogen. Damit reduziert sich für Sie das zu versteuernde Einkommen. Den geldwerten Vorteil versteuern Sie monatlich für die private Nutzung mit der 1-Prozent-Regel – wie beim Dienstwagen.
Am Ende der Laufzeit macht Ihnen der Anbieter ein Kaufangebot - je nach Anbieter zwischen 15 und 17 Prozent des Neupreises.

Leasing für Selbständige und Freiberufler/innen

Das Leasen eines Rades funktioniert hier wie das Leasing von Geschäftswagen und bringt ebenfalls deutliche Vorteile. Sie vermeiden hohe Anschaffungskosten und schonen Ihre Liquidität. Falls sie vorsteuerabzugsberechtigt sind, sparen Sie die Mehrwertsteuer. Sie können die Leasingraten als Betriebsausgaben zu 100 Prozent steuerlich absetzen.
Die Leasingdauer beträgt 36 Monate. Danach geben Sie Ihr Rad zurück oder übernehmen es zu einem günstigen Restpreis. Sie können das E-Bike nicht nur geschäftlich als Dienstrad, sondern auch privat nutzen und versteuern dies über die günstige 1% Regelung.

Unsere Leasingpartner

Mit diesen Leasing-Firmen arbeiten wir zusammen:

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Update 13.03.2019: Fahrradüberlassung für Arbeitnehmer künftig zur Hälfte steuerfrei!

Nach einer Neuregelung vom 13. März 2019 ist bei der steuerlichen Bewertung des Nutzungsvorteils als Bemessungsgrundlage nicht mehr die volle, sondern nur noch die auf 100 Euro abgerundete, halbierte unverbindliche Preisempfehlung anzusetzen. Und zwar unabhängig davon, ob das E-Bike als Fahrrad oder als Kfz eingeordnet wird.
Die Neuregelung gilt zunächst nur, wenn das E-Bike erstmals nach dem 31.12.2018 und vor dem 01.01.2022 vom Arbeitgeber an einen Arbeitnehmer überlassen wird. Die günstigere steuerliche Behandlung der E-Bikes ist seitens der Arbeitgeber aber bereits ab Januar zu beachten und der Lohnsteuerabzug entsprechend anzupassen. Bei einer Überlassung des betrieblichen E-Bikes vor dem 01.01.2019 sowie nach dem 31.12.2021 bleibt es zunächst bei der Anwendung der 1-%-Regelung.

Mehr Informationen zur Neuregelung finden Sie hier.